Naja, nur ein Basisratenfehler. Fußball ist halt der populärste Sport - und drum sterben in der großen Stichprobe von Fußballern und -Fans auch am meisten (witzlos, ich weiß).
Tatsächlich handelt es sich in der betreffenden Studie um “natürliche Todesfälle im Zusammenhang mit sportlicher Betätigung“ (häufigste Todesursachen waren Erkrankung der Herzkranzgefäße, Herzinfarkt, Entzündungen der Herzmuskel usw.) Fazit: “Sportliche Betätigungen können bei Patienten mit vorgeschädigtem Herzen zum Herztod führen.“ – darüber mit der Schlagzeile
loszutrompeten, ist halt typischer Vuvuzela-Journalismus*. Und die Blaskapelle der “Copy, & passt“-Erbsenhirnis trompetet wie üblich im Konzert dazu.
(logischerweise erfasst besagte Studie ebenso diverse Todesfälle durch Herzversagen beim Kegelspiel, Geschlechtsverkehr, Kartenspielen usw.)
(Schlagzeile: »Kegeln, Sex & Preisschnapsen gehören zu den tödlichsten Freizeitbeschäftigungen«)
Es handelt sich zweifellos um eine Studie, welche den österreichischen Fußballsport - und besonders die österreichische Nationalmannschaft - betrifft. Gefährdet sind hier keinesfalls die Sportler, sondern die Zuschauer, bei denen aufgrund lähmender Langeweile die Möglichkeit akuten multiplen Organversagens besteht.
auch noch einen zeitlichen Zusammenhang in die Aussage mit einzubauen ;-)